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Unsichtbare Arbeit

Wer hat das Unterhemd, in dem ich schlafe, genäht? Wie viele Meilen hat die Tomate, die ich im Laden gekauft habe, hinter sich gebracht? Was vermissen Lkw-Fahrer am meisten auf langen Fahrten auf langen Autobahnen? Wird das Desinfizieren der Geschäfte zur Arbeitszeit gezählt? Welche Prozesse durchläuft das Wasser von der Quelle bis zu unserem Wasserhahn? Welche Arbeitszufriedenheit findet ein Müllmann, der die Stadt putzt und unseren Müll wegräumt? Wie lang ist der Arbeitstag für Landwirte, die selbst Lebensmittel anbauen und verkaufen?

 

 

In der virtuellen Ausstellung sprechen Arbeiter_innen von ihrer Arbeit, auf welche wir nicht verzichten können. Trotz der außergewöhnlichen Umstände der Covid19 Pandemie, sind diese Arbeiter_innen für unser tägliches Funktionieren notwendig, doch sind sie in den meisten Fällen unsichtbar, unterbewertet und sogar unterbezahlt. Dieses Projekt rückt diese Menschen ins Rampenlicht, um den Wert und die Bedeutung ihrer Arbeit hervorzuheben.

Diese virtuelle Austellung ist in Zusammenarbeit mit der Journalistin Barbara Matejčić,  der Friedrich-Ebert-Stiftung Zagreb und dem Verband unabhängiger Gewerkschaften Kroatiens entstanden und wurde am 7. Oktober 2020, dem Welttag für menschenwürdige Arbeit, veröffentlicht.

Link auf die virtuelle Ausstellung

Kontakt

Friedrich-Ebert-Stiftung
Praška 8
10000 Zagreb
Tel.: +385 1 480 79 70
Fax.:+ 385 1 480 79 78