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Vukovar, 14. Januar 2019

Vukovar in Augen der Medien - was ist Wirklichkeit und was Projektion?

 

"Wenn Bürger_innen Vukovars das Bild ihrer Stadt ändern wollen, dann müssen sie selbst das Bild sein, welches über ihre Stadt nach Außen getragen wird!", sagte Barbara Matejčić, Journalistin und Preisträgerin des Krunoslav Sukić-Preises für die Förderung des Friedens, Gewaltlosigkeit und Menschenrechte im dem überfüllten Saal des Stadtmuseums in Vukovar. Die seit zwanzig Jahren in den Medien dominierende Darstellung Vukovars hinterlässt einen depressiven Eindruck.

Zahlreiche Journalisten, Aktivisten, Politiker und interessierte Bürger folgten der Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Jugendinitiative für Menschenrechte und dem Europahaus Vukovar an der Diskussion über das Bild Vukovars in den Medien, teilzunehmen. Das Ziel der Veranstaltung, die vom renommierten TV-Journalisten Aleksandar Stanković moderiert wurde, war es an den 21. Jahrestag des Abschlusses der friedlichen Reintegration der Donauregion zu erinnern, da es sich um die erfolgreichste Friedensmission der Vereinten Nationen handelt, gleichzeitig aber auch über die Folgen des Prozesses zu diskutieren. Daher wurde bei dieser Diskussionsveranstaltung einerseits über das herrschende Bild der Stadt in den Medien und andererseits über das tatsächliche Bild von Vukovar und dem Alltagsleben dort diskutiert. An der Diskussion haben Lana Mayer, Vorsitzende des Europahauses Vukovar, Gordan Bosanac, kroatischer Friedensaktivist, Kruno Kardov, Professor an der Philosophischen Fakultät in Zagreb, sowie Journalist Branimir Bradarić teilgenommen.

 

Programm der Podiumsdiskussion here.

 

 

Kontakt

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