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Dealing with the Past: Challenges of the Reconciliation Process in Slovenia

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Museum für Zeitgeschichte Sloweniens und unter der Schirmherrschaft des slowenischen Staatspräsidenten Borut Pahor eine Konferenz zum Thema Dealing with the Past: Challenges of the Reconciliation Process in Slovenia am 5. Juni 2017 organisiert.

Am Anfang der Konferenz kamen die Grußworte von Dr. Kaja Širok, Direktorin des Museums für Zeitgeschichte Sloweniens und von Dr. Max Brändle, Direktor des Regionalbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung Zagreb. Im anschließenden Vortrag des slowenischen Staatspräsidenten Borut Pahor wurde gesagt, dass der slowenische Staat auf der Versöhnung gegründet wurde und wenn man von der Versöhnung spricht, so spricht man nicht über die Vergangenheit, sondern über das Fundament gemeinsamer Zukunft. Frau Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstifung zu Aufarbeitung der SED – Diktatur betonte die Bedeutung eines gesellschaftlichen Dialogs über das Thema der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des 20. Jahrunderts. 

Den zentralen Punkt der Konferenz stellt auch das Rundtischgespräch dar, am dem slowenische, kroatische und deutsche Wissenschaftler_innen und Historiker_innen teilnahmen:

Gorazd Bajc, Filosofische Fakultät, Universität Maribor

Tamara Griesser Pečar, Zentrum für nationale Versöhnung Ljubljana 

Bojan Godeša, Institut für moderne Geschichte Ljubljana

Tvrtko Jakovina, Filosofische Fakultät, Universität Zagreb 

Andreja Valič Zver, Zentrum für nationale Versöhnung Ljubljana 

Anton Jamnik, Weihbischof in Ljubljana

Anna Kaminsky, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED – Diktatur 

und  Igor E. Bergant, Journalist als Moderator.

Kontakt

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